Aufbau- und Gebrauchsanweisung
Die “Cortina-Nagel” müssen in die Stütze eingesetzt werden, je nachdem, wie viel der hervorstehende Teil sein soll und im Verhältnis zur Konsistenz des Gesteins selbst (länger bei brüchigem Gestein).
In unseren Tests wurden alle Prüfungen mit einer Einlage von 150 mm in kompaktem Untergrund bestanden.
Wenn das Gerät als Anschlagpunkt am Abschnittsende (oder Anfang/Ende des Abschnitts) verwendet wird, muss es in Verbindung mit einer ”Ampezzo-Platte“ eingesetzt werden, die für die Aufnahme von drei Drahtseilklemmen mit U-Bolzen vorbereitet ist, und der freiliegende Teil darf max. 70 mm betragen.
Für die Harztests haben wir den chemischen Verbundanker FISCHER FIP C 700 HP mit einem 24 mm Loch verwendet.
Das Gerät kann an Metallseile mit einem Durchmesser zwischen 12 und 13 mm gekoppelt werden.
Es können verzinkte Stahlklemmen für 12–13 mm Seile und Edelstahlklemmen für 12 mm Seile verwendet werden.
In unseren Tests haben wir verzinkte Eisenklemmen mit einem Anzugsdrehmoment von 20 Nm verwendet.
Ausführung des Abschnitts
Bei der Ausführung jedes Seilabschnitts muss an jedem Ende ein Kopfanker (oder Anfangs-/Endanker) mit einem freiliegenden Teil von max. 70 mm eingesetzt werden, der mit einer „Ampezzo-Platte" gekoppelt ist, die für die Aufnahme von drei Drahtseilklemmen vorbereitet ist. Wir empfehlen, in einem Abstand von ca. 1 Meter einen Verteilungs-/Stützanker mit einem freiliegenden Teil von max. 150 mm vorauszusetzen oder folgen zu lassen, wie in den SAFERALPS-Richtlinien hervorgehoben, an denen wir teilgenommen haben, und anschließend die weiteren Anker in einem maximalen Abstand von 6 Metern für horizontale Abschnitte und 3 Metern für vertikale Abschnitte gemäß der Norm EN 16869:2017 + AC:2018 – „Gestaltung und Bau von Klettersteigen".
Der optimale Abstand des Seils vom Felsen liegt zwischen 8 und 10 cm, damit die Hand ungehindert hindurchgeführt werden kann (z. B. ist in diesem Fall der 20x400-Anker für 280–300 mm eingeführt und für 100–120 mm freigelegt). Außerdem gilt: je weniger der freiliegende Teil herausragt, desto weniger sind der Anker und die Stütze belastet – nicht nur durch den Verkehr der Benutzer, sondern auch durch die Umweltbedingungen wie Schnee, Eis usw.
In besonderen Situationen, in denen es notwendig ist, den freiliegenden Teil zu versteifen (z. B. bei sehr weit herausragendem Anker), kann dieser mit einem Verstärkungswinkel ergänzt werden.
Bei unseren Zertifizierungstests wurde die Vorspannung des Seils manuell von 3 Bedienern (für einen 8 Meter langen Abschnitt) durchgeführt, bevor die Muttern der Klemmen mit einem Anzugsdrehmoment von 20 Nm angezogen wurden.